zelzius

Gott, G-Punkt und Gsychoanalyse

In Psychoanalyse on Februar 15, 2010 at 6:00 pm



Es gibt ein paar Sachen, deren Natur bleibt mir unergründlich. Gott, der G-Punkt und die Psychoanalyse zum Beispiel. Die Vorstellung eines Gottes ist mir so fremd, dass ich annehme, dass mir die genetische Ausstattung für den Gottesglauben fehlt (Zum Thema atheismus empfehle ich übrigens sexy laci green auf youtube, leider wurden meine Lieblingsclips entfernt, tja, Zensur auf youtube, wenns um Atheismus geht …). Den G-Punkt gibt’s angeblich nicht. Bleibt die Psychoanalyse. Ich versteh sie nicht. Dabei würde ich so gerne. Ich lese Bücher darüber und lasse sie mir von Freunden erklären. Lese ich psychoanalytische Texte, habe ich immer das Gefühl, ich hätte irgenwann in der Schule gefehlt und etwas Entscheidendes verpasst. Die Grundvoraussetzung, um Psychoanalyse zu verstehen. Möglicherweise die Vorstellung, dass der Mensch sich stetig weiterenwickelt. Das sehe ich nicht so. Ich weiß auch nicht, warum ich sollte. Ist das ein humanistischer Grundgedanke, den sie in den 1970er Jahren an meinem berüchtigten Strümper Gymnasium (an dem wir unseren Deutschlehrer duzen mussten und Rechtschreibefehler nicht als Fehler galten) vergessen haben, zu lehren? Mir ist aus der 11. Klasse nur Nietzsche im Kopf geblieben: die ewige Wiederkehr des Gleichen. Ganz  mein Geschmack.

Beim Lesen der Psychoanalyse-Texte überkommt mich das gleiche Gefühl, das ich hatte, als ich einen Beitrag zum Thema „Das Böse“ redigierte. Er stammte von einem katholischen Theologen und war in sich wunderbar schlüssig und interessant. Allerdings musste man zuvor eine Grundlage akzeptieren: Gott gibt´s. Welche Grundlage muss ich für das Verständnis der Psychoanalyse verstehen? Übrigens: die kognitive Verhaltenstherapie ist mir auch schleierhaft. Und für die sollte ich als Biologin mit Spezialgebiet Kognitionsforschung doch alle Voraussetzungen haben. Jetzt fragen Sie sich, ob es auch irgendwas gibt, dessen Natur mir nicht unergründlich ist. Ich werde drüber nachdenken.

(Foto: photocase, ka-di)
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